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Geldgieriger Konzern riskiert Bienensterben!

Jahrzehnte hat es gedauert, das größte Gift bei den Spritzmitteln in der Landwirtschaft in der gesamten EU zu verbieten.

 

Damit das Bienensterben langsam gestoppt werden kann, darf das Bienengift (Neonicotinoide) nie mehr erlaubt werden.

 

Jetzt versucht der Zuckerkonzern AGRANA zusammen mit der Landwirtschaftskammer einen plumpen Erpressungsversuch.

 

Wenn dieses Gift nicht mehr zugelassen wird, gibt es nicht genügend Anbauflächen, es wird ein Zuckerwerk in Leopoldsdorf geschlossen und 150 Arbeitsplätze abgebaut, so lautet die Agrana Erzählung.

 

Sollten die Grünen noch irgendein Umweltbewusstsein besitzen, müsste die Umweltministerin ein VETO im Ministerrat zu einer Notverordnung für Neonicotinoide einlegen.

 

Die AGRANA gehört zum Raiffeisen Konzern, der wiederum genauso wie die Landwirtschaftskammer der ÖVP nahesteht. An dem Einsatz von Spritz- und Düngemittel verdient der Raiffeisen Konzern viel Geld.

 

 

In Niederösterreich werden seit Jahrzehnten die Böden durch Spritzmittel und Kunstdünger ausgelaugt und für lange Jahre vergiftet. Kein Wunder, dass es im Zusammenspiel mit Monokulturen und Klimawandel zu Schädlingsbefall kommt.

 

Die einzige Lösung ist eine nachhaltige Bio-Landwirtschaft, Fruchtwechsel und Schutz von Nützlingen und Erhalt der Artenvielfalt.

 

Geht es nach der Landwirtschaftsministerin, werden unsere Böden, aber auch unser Grund- und Trinkwasser weiter mit Spritz- und Düngemitteln vergiftet, was auch die Gesundheit für uns Menschen bedroht.

 

Diesem Erpressungsversuch, der über die Hintertür das Artensterben vieler Tiere und Insekten verstärkt, darf daher auf keinen Fall nachgegeben werden.