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Gespaltene Corona-Gesellschaft!

Je länger die Corona Pandemie dauert, desto deutlicher werden die Risse und Unterschiede in der österreichischen Gesellschaft.

Auf der einen Seite Menschen, deren Existenz aufgrund der Lockdown Schließungen in Trümmern liegt (vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer im Hotel- und Gastgewerbe, Fitnesscenter, Kulturveranstaltungen, Theater, Kinos, Reisebüros, Busunternehmen, Start-Up Betriebe, Zulieferbetriebe und die Angestellten und Arbeiterinnen aus diesen Branchen).

 

Dazwischen die SchülerInnen, Kinder und Jugendlichen, und jungen Erwachsenen deren Leben extrem erschwert wurde, deren Entwicklung und Ausbildung eingeschränkt und deren Karrieren schon am Beginn gebremst oder verhindert wurden.

 

Auf der anderen Seite jene Menschen, deren Leben im Homeoffice, großteils normal weiter läuft, in gut abgesicherten Jobs, in Branchen die halbwegs gut laufen oder sogar von der Pandemie profitieren oder Menschen, die sich im wohlverdienten und finanziell abgesicherten Ruhestand befinden.

 

Die Gesellschaft ist aber auch gespalten in jene die sich bemühen die Corona Schutzmaßnahmen penibel einzuhalten und auf viele Dinge des täglichen Lebens verzichten, um einen Beitrag zum gemeinsamen Überleben unserer Gesellschaft zu leisten, und jene Ich-AGs, die keinerlei Einschränkungen der eigenen Möglichkeiten akzeptieren, die sich Zweitwohnsitze erschleichen, Maßnahmen verweigern, weiters VerschwörungstheoretikerInnnen, die nicht verstehen wollen oder können, dass es die Corona Pandemie tatsächlich gibt und Rechtsradikale, die diese Pandemie für Terror und Verbreitung ihrer Meinung ausnutzen wollen. Oder auch nur Eltern, die aus Angst um das Wohl ihrer Kinder auf die Straße gehen. Und Menschen, die mit der Pandemie psychisch völlig überfordert sind und aus Angst erstarren oder irrational handeln.

 

Dazu kommt eine Regierung, die spaltet, deren Hilfszahlungen nicht transparent, nicht fair verteilt und schon gar nicht rechtzeitig und professionell  über die Wirtschaftskammer abgewickelt werden.

 

Deren Maßnahmen mit hundert Ausnahmen für das eigene Klientel (offene Skigebiete, Reisefreiheit im Flugverkehr, fehlende rechtzeitige regionale Lockdowns bei Mutations-Clustern, verspätete Sicherheitskonzepte in Schulen, Abschieben von Verantwortung der Impfstrategie an die Bundesländer), die Pandemie in Österreich eher schlimmer als besser gemacht haben, die keinerlei Solidarität lebt, in Skandale verstrickt ist und daher die Vorbildwirkung fehlt. Kein Wunder, dass jene Menschen, denen es schlecht geht, die Einschränkungen der Regierung immer weniger akzeptieren.