Als Ersatz kommt ein Wohnkostenzuschuss 225 Millionen für 1,7 Millionen Mieter, im Schnitt 132 Euro. Diese Hilfe wird den Mietern nur begrenzt helfen
Also Wohnkostenbeihilfe statt Mietpreisbremse heißt, dass nicht die Besitzer von Zinshäusern einen Teil ihres Gewinns abgeben , sondern dass alle Steuerzahler für die enormen Mietsteigerungen zahlen müssen.
Also die Steuerzahler*innen bluten, um Reiche noch reicher zu machen
Anstatt die Vermieter durch die hohe Inflation nicht ohne Notwendigkeit reicher zu machen, verweigert die ÖVP die Mietpreisbremse für Altbauwohnungen.
Die Konsequenz: Die Steuerzahler müssen weitere Jahre hohe Förderungen finanzieren, ganz egal wie sozial treffsicher diese aussehen werden.
Gleichzeitig werden jene Vermieter aus dem ÖVP-Klientel noch reicher, die Altbauwohnungen zu stark erhöhten Mieten anbieten können.
Mittlerweile geht in Österreich die Schere zwischen Mittelschicht und Reichen immer weiter auseinander, und die Mittelschicht blutet finanziell aus, während einige Reiche unanständig reich werden.
Und was machen FPÖ und Grüne?
Die Grünen machen mit, die FPÖ geht in Niederösterreich mit der ÖVP in die Landesregierung, der „Kleine Mann“ ist plötzlich kein Thema für die FPÖ.
WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr nennt das Aus der geforderten Mietpreisbremse „bedauerlich“. Die neuerliche Einmalzahlung, die eine Alternative sein soll, würde die Inflation nicht bremsen, sondern sogar befeuern, warnt er. Das sieht auch Ex-Kanzler Christian Kern so. Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund sind ebenfalls empört.