
Wie in jedem Jahr wollen wir auch heuer wieder der Menschen gedenken, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden.
Zu diesem Zweck treffen wir uns bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadtgemeinde Korneuburg und anderer Organisationen am 1. November. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Referent: LABG. René Zonschitsch
NIEMALS VERGESSEN!
Bereits 1940 bildete sich in der Schiffswerft Korneuburg eine Widerstandsgruppe, der etwa 35 Arbeiter und Angestellte angehörten. Zwischen Juli 1941 und September 1942 wurden elf Widerstandskämpfer von der GESTAPO verhaftet.
Josef Schwarzböck und Franz Czack wurden wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilt und am 15. Februar beziehungsweise am 17. Mai 1943 in Wien hingerichtet. Johann Gruber, Rudolf Alexander, Anton Jordan und Johann Mühl wurden ebenfalls wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt und am 22. Jänner 1943 in Berlin-Charlottenburg hingerichtet.
Die Hinrichtungen wurden in Korneuburg durch Plakate und öffentliche Bekanntmachungen in Tageszeitungen kundgemacht. Franz Fukatsch wurde ebenfalls zum Tode verurteilt, später jedoch zu lebenslangem Zuchthaus mit Frontbewährung begnadigt.
Ferdinand Sagerl, Johann Wutzl, August Ruffer, Johann Jahnas und Josef Vilimek wurden zu Zuchthausstrafen von drei bis acht Jahren verurteilt. Sie alle überlebten und kehrten nach Kriegsende nach Korneuburg zurück.

Wie in jedem Jahr wollen wir auch heuer wieder der Menschen gedenken, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden.
Zu diesem Zweck treffen wir uns bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadtgemeinde Korneuburg und anderer Organisationen am 1. November. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Referent: LABG. René Zonschitsch
NIEMALS VERGESSEN!
Bereits 1940 bildete sich in der Schiffswerft Korneuburg eine Widerstandsgruppe, der etwa 35 Arbeiter und Angestellte angehörten. Zwischen Juli 1941 und September 1942 wurden elf Widerstandskämpfer von der GESTAPO verhaftet.
Josef Schwarzböck und Franz Czack wurden wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilt und am 15. Februar beziehungsweise am 17. Mai 1943 in Wien hingerichtet. Johann Gruber, Rudolf Alexander, Anton Jordan und Johann Mühl wurden ebenfalls wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt und am 22. Jänner 1943 in Berlin-Charlottenburg hingerichtet.
Die Hinrichtungen wurden in Korneuburg durch Plakate und öffentliche Bekanntmachungen in Tageszeitungen kundgemacht. Franz Fukatsch wurde ebenfalls zum Tode verurteilt, später jedoch zu lebenslangem Zuchthaus mit Frontbewährung begnadigt.
Ferdinand Sagerl, Johann Wutzl, August Ruffer, Johann Jahnas und Josef Vilimek wurden zu Zuchthausstrafen von drei bis acht Jahren verurteilt. Sie alle überlebten und kehrten nach Kriegsende nach Korneuburg zurück.