ISTMOBIL ist natürlich auch mit den Kostensteigerungen konfrontiert, es wurde von zwanzig Prozent gesprochen. Die großen Städte wollten aussteigen und das Projekt war von Einstellung bedroht.
Es läuft jetzt einmal bis Ende 2023 wie gewohnt weiter.
Ab 2024 konnte ein Kompromiss gefunden werden. Dieser wird für die Gemeinden teurer, Sonn und Feiertag wird eingestellt. Positiv ist, den Komfortzuschlag übernimmt das Land und ein Vorteil für die Fahrgäste. Leider ist es bis jetzt nicht gelungen alle Gemeinden ins Boot zu holen und Großmugl verlängert den Vertrag nicht. Für kleine Orte wie Klein-Engersdorf, wo es auch an Sonntagen keinen öffentlichen Verkehr gibt, bleibt als Ausweg nur das Taxi.
Als Verbesserung hat die SPÖ angeregt auf der Bundesstraße eine Haltestelle beim einzurichten, das wird noch geprüft werden.
Durch die Ausdünnung des Busangebotes wurde das ISTMOBIL als Ergänzung eingeführt.
Eine weitere Verschlechterung der Attraktivität trägt nicht zur Verbesserung des Angebots bei.
Was nach der Gemeinderatswahl 2025 mit dem ISTMOBIL passiert, ist noch offen.
Ein weiterer seit Jahren offener Punkt sind die Buswartehäuser bei den Haltestellen, die in Bisamberg z.B. mehrheitlich immer noch fehlen.
Als Anlass da das letzte Schuhgeschäft in Korneuburg zugesperrt hat, könnte man auch die Linie 853 Korneuburg, Klein- Engersdorf und Hagenbrunn mit dem Einkaufszentrum G3 verbinden. Es wäre eine zusätzliche Verbesserung der Infrastruktur.
Ein weiterer Punkt ist die eingestellte Nachtbuslinie. Wieso wird die nicht wieder aufgenommen die Pandemie ist vorbei?
Was besonders schlimm ist, dass man versucht den Gemeinden die Kosten umzuhängen. Öffentlicher Verkehr ist Landessache und im öffentlichen Interesse. Wien gibt 1 Milliarde Euro für den öffentlichen Verkehr aus NÖ 250 Millionen pro Jahr.
Also es gibt viel zu tun, um den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr zu erleichtern um die Klimaziele zu erreichen.
Ein NÖN Artikel zum ISTMOBIL NEU