Es wurden Proben der Liegewiese und des Bodens durch die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) untersucht. Rückstände wurden festgestellt!
In der Presseaussendung vom Berndlbad heißt es, es besteht keine Gefahr für Gäste, nachdem es im Sommer zu einem Anwendungsfehler bei Pflanzenschutzmitteln (Glyphosat und andere) gekommen war. Wir sagen die AGES soll das Ergebnis (Art des Spritzmittels, Menge; Untersuchung zu Kontakt mit Menschen) veröffentlichen, damit diese Daten von Umweltmedizinern bestätigt werden können.
Der ÖVP Bürgermeister von Korneuburg (80% Anteil am Bad) und auch der Badgeschäftsführer haben weder bekannt gegeben, wann (Tag, Uhrzeit) es zu diesem „Spritzmittel-Unfall“ gekommen ist, noch wurden die Badgäste gewarnt oder die Liegewiesen gesperrt, bis eine Gefahr für die Menschen ausgeschlossen werden konnte. Wann lag das Gutachten der AGES vor, warum wird es nicht veröffentlicht?
Für Menschen besteht laut jetzt keine Gefahr. Wie gefährlich waren die Spritzmittel in den ersten 5 Tagen nach dem Einsatz für die Badegäste? In der Zwischenzeit wurde versucht das Spritzmittel mit Wasser zu verdünnen und versickern zu lassen. Wie sieht es mit der Gefahr für Insekten und Tiere aus (Artenschutz)? Wir hatten doch erst mit Glyphosat im Grundwasser einen Skandal im Bezirk gehabt. SCHON VERGESSEN?
Auch wenn dieses Mittel nicht für die Liegewiesen bestimmt war, warum wird es überhaupt verwendet? In beiden Gemeinden ist Glyphosatverbot auf öffentlichen Parks und Flächen.
Unsere Anfrage bei den Bädern Wien zeigt wie man dort vorbildlich mit dem Thema umgeht und die haben um einiges mehr an Flächen
Wir fordern ein Verbot des Einsatzes von jeglichen Pestiziden, Fungiziden oder Herbiziden im Bereich von Parkanlagen und Freiflächen in Bädern oder Sportanlagen in denen Kinder und Jugendliche spielen, sowie in deren Nahbereich in Bisamberg, Klein- Engersdorf und im Berndlbad.