Der populistische und unsachliche Auftritt von Minister Polaschek für Kopfschütteln gesorgt.
Anstatt sachlich und mit nachvollziehbaren, aber vor allem seriösen Daten zu arbeiten, macht der Bildungsminister billigste Wahlkampfpolemik.
Er vergleicht allen Ernstes die Corona Jahre 2020 und 2021, in denen die Kinder zu Hause unterrichtet wurden, mit den beiden Nachfolgejahren, und erklärt die Kriminalität in Österreichs Schulen habe extreme Ausmaße angenommen.
Die Wahrheit ist, gegenüber den vergleichbaren Vorjahren ohne Lockdowns 2018 und 2019 besteht ein geringer Anstieg der Kriminalität an Österreichs Schulen.
Dieser Anstieg wäre leichter zu bekämpfen, wenn der Bildungsminister nicht bis zu 37 Kinder in eine Klasse stopfen würde (die Direktoren erhalten Geld vom Bildungsministerium nicht mehr pro Klasse sondern pro Kopf, ein echter Wahnsinn)!
Weiters würden die Kinder und Jugendlichen leichter integrierbar, wenn sich die Bundesländer an ihre gesetzlich ausverhandelten Asylquoten halten würden, derzeit werden die Bundesländer, die sich nicht an Gesetze halten, belohnt.
Herr Polaschek könnte in Brennpunktschulen mit mehr Personal auch rascher eine Verbesserung erreichen, aber lieber gibt die ÖVP eine Milliarde Euro an Steuersenkung für die reichsten Menschen her, bevor eine Million Euro zusätzlich ins Bildungssystem für unsere Kinder fließt.
Einfach nur zum Fremdschämen!