Aktuelles
Bezirk Korneuburg

Frauenmedizin im Fokus

28.01.2026
Expertinnen aus Politik, Wissenschaft, Medizin und Zivilgesellschaft diskutierten beim 12. Barbara-Prammer-Symposium über Frauengesundheit, gendersensible Medizin und Machtverhältnisse im Gesundheitssystem. Ein Thema, das auch dem Korneuburger Bundesrat Martin Peterl sehr am Herzen liegt, ist er doch bekennender Feminist und mit drei Frauen in seinem Leben (Ehefrau und Töchter) auch persönlich mit dem patriarchalen System in der Medizin konfrontiert.
„Medikamente werden viel zu oft von Männern für Männer gemacht, zeigen aber bei Frauen und Kindern keine oder eine unerwünschte Wirkung, weil die medizinischen Zutaten nicht geschlechterspezifisch getestet und rezeptiert wurden“, betont Peterl. Beim Barbara-Prammer-Symposium habe er erschreckende Fakten gehört, die einen gesundheitspolitischen Aufschrei erfordern. „Wir müssen die Geschlechtermauer in der Medizin durchbrechen und echte Gleichstellung in der Medizin einfordern – sowohl was die Medikamente betrifft, als auch bei personellen Fragen im Gesundheitsbereich“, schreibt sich Bundesrat Martin Peterl auf seine politische Agenda-Fahne.
Der Bezirksfrauenvorsitzenden Patricia Katsulis ist die Gendermedizin ebenfalls ein zentrales frauenpolitisches Anliegen. Denn noch immer werden Symptome von Frauen zu spät erkannt, falsch eingeordnet oder schlicht nicht ernst genommen. Herzinfarkte, Schmerzdiagnosen, Autoimmunerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten zeigen: Medizin orientiert sich viel zu oft am „männlichen Normkörper“.
„Gendermedizin ist deshalb kein Spezialthema für ExpertInnen, sondern eine Frage von Versorgungssicherheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung. Wer gleiche Gesundheitschancen will, muss Unterschiede sichtbar machen, biologisch wie gesellschaftlich“, betont Katsulis.

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Sitzend v.l.: US-Außenminister Foster Dulles, UdSSR-Botschafter Leonid Iljitschow, UdSSR-Außenminister Wjatscheslaw Molotow, Außenminister Leopold Figl, britischer Außenminister Harold Macmillan, französischer Außenminister Antoine Pinay, französischer Botschafter Roger Lalouette.
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Retten wir unsere Straßenbäume   Die SPÖ Bisamberg setzt sich mit einem dringenden Appell an die Gemeinden und die Bewohnerinnen im Bezirk Korneuburg für die Rettung der bestehenden Straßenbäume und zum besseren Schutz und die Stärkung für neu zu setzende Straßenbäume ein.   Nach einem Dürrejahr sind viele Straßenbäume schwer krank, geschwächt oder bereits abgestorben.   Wir können den geschwächten Bäumen helfen.   Unsere Straßenbäume sind wichtige Lebewesen, die uns Schatten, Reinigung der Luft, Schadstoff-Filter, Verringerung des Straßenlärms, Kühlung in Hitzetagen, ein feuchtes Mikroklima, Wasserspeicher im Starkregenfall und einen schönen Blick auf grüne Kronen bieten, also Balsam für die Seele sind.   Zusätzlich bieten sie einen Lebensraum für Kleinstlebewesen im Boden und für Vögel und Bienen.   Unsere Straßenbäume wurden in den letzten Jahren immer wieder mit knappem Bodenangebot neben asphaltierten Straßen und Gehsteigen ohne Rücksicht auf die Lebensbedürfnisse der Bäume gepflanzt.     Die SPÖ Bisamberg fordert trotz eintretendem kalten Herbstwetter dringend zum Gießen der Straßenbäume auf, solange es keine lang anhaltenden Regenfälle gibt, die bis in tiefe Erdschichten vordringen.   Die Gemeinden und das Land Niederösterreich werden aufgefordert, neben dem Gießen für einen Weißanstrich der Stämme zu sorgen, und den Boden um die Bäume mit einer Mulchschicht zu bedecken und/oder schattenspendende Stauden einzusetzen oder das Gras um die Bäume höher stehen zu lassen, damit der Boden nicht so austrocknet.   Bei zukünftigen Baumpflanzungen ist den Bäumen mehr Platz zu geben, und gleichzeitig das Schwammstadt Prinzip einzusetzen, also ein Granulat bei einem großen Pflanzloch einzusetzen, das Wasser langfristig speichert, sowie die Erde um die Bäume mit Pflanzen oder Gräsern zu begrünen, um die Erde vor Austrocknung durch direkte Sonneneinstrahlung zu schützen.   Diese Aufforderung gilt auch für das Frühjahr und die langanhaltenden trockenen Perioden in der Zukunft, und soll auch eine Bitte für Privatgärten sein.     Es ist auch die Baumscheibe so zu gestalten, dass Wasser zum Baum rinnt, und nicht abfließt und für Straßenüberschwemmungen sorgt. Damit könnte gleichzeitig die Kanalisation bei möglichem zukünftigen Starkregen entlastet werden  
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