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Niederösterreich

Hergovich zu Antauers Versagen: „Jetzt ist klar: Wer Notarztstützpunkte schließt, bevor Ersatz funktioniert, gefährdet Niederösterreich!“

08.10.2026

 

Antauer schließt Ausbau der mobilen Pflegenotfallteams frühestens 2028 ab – SPÖ NÖ sieht sich in ihrer Forderung bestätigt: Zuerst Verbesserungen, dann Strukturveränderungen!

Die heutigen medialen Berichte über den verzögerten Ausbau der sogenannten Acute Community Nurses (ACN) bestätigen die Warnungen der SPÖ Niederösterreich: FPÖ-Landesrat Martin Antauer hat damit in seiner Zuständigkeit voll versagt. Denn eine wesentliche Voraussetzung für die geplante Neuorganisation der Notarztversorgung wird frühestens 2028 flächendeckend zur Verfügung stehen. Für SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzenden, Landesrat Sven Hergovich ist damit klar: „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die schwarz-blaue Landeskoalition will Notarztstützpunkte schließen, obwohl ein wesentlicher Teil der versprochenen Ersatzversorgung noch gar nicht zur Verfügung steht. Wer zuerst den Notarzt streicht und erst Jahre später die Alternativen schafft, spielt mit der Sicherheit der Menschen. Das darf es nicht geben. Die FPÖ muss jetzt ihre Zustimmung zur Notarztschließung 2027 zurückziehen!“

Laut aktuellen Medienberichten sind die Acute Community Nurses derzeit erst an sechs Standorten im Einsatz. Vier weitere sollen in den kommenden Wochen ausgeschrieben werden. Der flächendeckende Regelbetrieb ist überhaupt erst ab 2028 vorgesehen. Für Hergovich ist das eine Bestätigung der bisherigen Kritik: „Seit Monaten verlangen wir, dass zuerst die versprochenen Verbesserungen umgesetzt, ausreichend erprobt und ihre Wirksamkeit nachgewiesen werden müssen, bevor man an Umstrukturierungen bei den Notärzten denkt. Genau so wurde es ja auch ursprünglich vereinbart. Jetzt bestätigt die schwarz-blaue Landeskoalition mit ihrem eigenen Zeitplan, dass diese Voraussetzungen noch lange nicht erfüllt sind. Damit kann es auch keine Schließungen von Notarztstützpunkten geben!“

Hergovich betont, dass die SPÖ NÖ den Ausbau der mobilen Pflege- und Notfallteams – der ACN – begrüßt: „Gut ausgebildete Pflegekräfte, zusätzliche Kompetenzen für Sanitäterinnen und Sanitäter und neue mobile Versorgungsangebote sind wichtige Verbesserungen. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass im Ernstfall rasch die bestmögliche medizinische Hilfe kommt – unabhängig davon, wo sie in Niederösterreich wohnen.“

Abschließend fordert Hergovich die FPÖ und Antauer auf, aus den nun bekannt gewordenen Zeitplänen die notwendigen Konsequenzen zu ziehen: „Unsere Linie war von Anfang an klar: Zuerst Verbesserungen, dann Strukturveränderungen. Nicht umgekehrt! Solange die versprochenen Ersatzmaßnahmen – mobile Pflege- und Notfallteams, 24/7-Notfallversorgung an allen Krankenhausstandorten und Ausbau der Hubschrauberstandorte – nicht flächendeckend vorhanden, ausreichend erprobt und nachweislich funktionstüchtig sind, darf kein einziger Notarztstützpunkt geschlossen werden. Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten muss Vorrang vor jedem Einsparungsplan haben. Dafür werden wir weiterkämpfen!“

 

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Hergovich betont, dass die SPÖ NÖ den Ausbau der mobilen Pflege- und Notfallteams – der ACN – begrüßt: „Gut ausgebildete Pflegekräfte, zusätzliche Kompetenzen für Sanitäterinnen und Sanitäter und neue mobile Versorgungsangebote sind wichtige Verbesserungen. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass im Ernstfall rasch die bestmögliche medizinische Hilfe kommt – unabhängig davon, wo sie in Niederösterreich wohnen.“

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